Polypropylene

Polypropylen (Kurzzeichen PP) ist ein teilkristalliner Thermoplast und gehört zu der Gruppe der Polyolefine. PP wird durch Polymerisation von Propen hergestellt. Für die Produktion von PP werden ungefähr zwei Drittel des weltweit hergestellten Propens verbraucht. PP ist geruchlos und hautverträglich, für Anwendungen im Lebensmittelbereich und der Pharmazie ist es geeignet, es ist physiologisch unbedenklich. PP eignet sich zum Spritzgießen, Extrudieren, Blasformen, Warmumformen, Schweißen, Tiefziehen, für die spanende Verarbeitung oder zur Herstellung von Partikelschaum (EPP). Aufgrund seiner geringen Oberflächenenergie lässt es sich sehr schlecht verkleben und bedrucken.In der Medizin wird es auch für Leistenbruchnetze eingesetzt, wobei es biologische resorbierende Anteile enthält. Die chemischen Bestandteile werden anscheinend problemlos im biologischen Umfeld integriert (VIPRO II Netze).

Polyethylene (PE)

Polyethylen wurde im Jahre 1898 entdeckt und am 27. März 1933 als Hochdruckpolyethylen erstmals durch industriell unter einem Druck von ca. 1400 bar und einer Temperatur von 170 °C hergestellt. Das Material wird vor allem in der Folienproduktion eingesetzt. Typische Produkte sind Müllsäcke, Schrumpffolien und Landwirtschaftsfolien.

Polyvinyl chloride (PVC)

PVC ist hart und spröde und wird erst durch Zugabe von Weichmachern und Stabiliatoren weich, formbar und für technische Anwendungen geeignet. Bekannt ist PVC durch seine Verwendung in Fußbodenbelägen, zu Fensterprofilen, Rohren, für Kabelisolierungen und -ummantelungen und für Schallplatten.